Feuer Wohnung, Rauchmelder piepen

Am heutigen Abend wurden wir um 22:26 Uhr mit dem Stichwort Feuer Wohnung, es piepen Rauchmelder, in die Arolser Straße alarmiert.

Die Erkundung vor Ort ergab, dass in einer Wohnung im 1. OG ein Rauchmelder ausgelöst hatte und keine Personen in der Wohnung waren. Jedoch kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr kamen die Bewohner nach Hause und konnten den Wohnungsschlüssel dem Angriffstrupp zum öffnen der Wohnung übergeben. So entstand kein Schaden, um in die betroffene Wohnung zu gelangen.

Die Erkundung des Trupps ergab, dass in einem Zimmer zwei Rauchmelder nicht montiert auf den Fußboden lagen. Einer dieser Rauchmelder löste wahrscheinlich durch Staub oder durch eine leere Batterie aus.

Ein weiteres Eingreifen seitens der Feuerwehr war nicht notwendig, jedoch wurde ein Löschangriff mit Bereitstellung aufgebaut und es machten sich parallel weitere Trupps mit PA fertig.

Die Nachbarn haben richtig gehandelt und sofort die Feuerwehr alarmiert.

Am Standort wurde dann die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Im Einsatz: ELW 1, LF 16/12, DLK 23/12, HLF 20/20, MTW , GW- L in Bereitstellung,  STBM-Gödeke und Stelv- STBM-Biermann ,Polizei sowie RTW Lügde/Elbrinxen

Brennt Matratze in Wohnung

Heute Morgen wurden wir um 04:55 Uhr mit dem Alarmstichwort FEU WOHNUNG in die Annenstrasse alarmiert. Hier sollte eine Matratze in einer Wohnung brennen.

Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, hatte die Polizei sich bereits Zugang zu der Betroffenen Wohnung geschaffen und erste Löschmaßnahmen mittels eines Feuerlöschers eingeleitet, sowie die Bewohner der Wohnung evakuiert.

Die Bewohner wurden durch den Rettungsdienst versorgt und vorsorglich ins Krankehaus gebracht.

Der Angriffstrupp des LF 16/12 ging zur weiteren Erkundung und zur Brandbekämpfung mit Atemschutz in die Wohnung vor. Die brennende Matratze wurde über den Balkon in den Garten verbracht, wo sie dann abgelöscht wurde. Die Wohnung wurde mit der Wärmebildkamera auf weitere Glutnester hin überprüft und im Anschluss belüftet.

Nachdem wir alle Maßnahmen abgeschlossen hatten wurden die Fahrzeuge wieder bestückt und alle Einsatzkräfte konnten zurück zum Standort fahren.

Eingesetzte Fahrzeuge: LF 16/12, ELW, DLK 23/12, HLF 20/20, Polizei, RTW des DRK, Presse Stadtfeuerwehr Bad Pyrmont

Fotos: Stadtfeuerwehr B. P.

Brandmeldealarm im Krankenhaus

Heute morgen wurden wir um 10.56 Uhr zur ausgelösten BMA in das Krankenhaus alarmiert.

Die Erkundung ergab das mehrere Rauchmelder im Kellerbereich durch Wasserdampf ausgelöst hatten.

Die Anlage wurde von den Kräften zurück gestellt und an die Haustechnik übergeben . Daraufhin konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.

Im Einsatz war der ELW 1, LF 16/12, HLF 20/20, DLK 23/12 , RTW, Stadtpresse 

Dachstuhlbrand in der Innenstadt

Bereits am 30.05.2017 um 16.00 Uhr wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Holzhausen zu einem Dachstuhlbrand in die Pyrmonter Innenstadt alarmiert. Durch einen Blitzeinschlag während eines Gewitters entzündete sich der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses.

Trupps mit Atemschutz versuchten im Innenangriff und von außen über die Drehleiter das Feuer zu löschen. Da sich der Brand jedoch in der Dämmung des Dachstuhls befand und schnell ausbreitete, stellten sich die Löscharbeiten als sehr schwierig dar. Aus diesem Grund wurden im 1. und 2. Nachalarm die Feuerwehren Thal, Löwensen und Hagen nachalarmiert, um den Bedarf an Atemschutzgeräteträgern sicher zu stellen.

Desweiteren wurde die Feuerwehr Aerzen mit dem „Cold Cut Cobra Löschsystem“ alarmiert. Mit diesem System wird Wasser mit sehr hohem Druck durch Hauswände von außen ins Innere gesprüht, sodass auch Hohlräume erreicht werden können. Nach mehreren Stunden und intensiven Löscharbeiten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Das Haus ist nach dem Brand unbewohnbar – das THW sicherte nach den Brand das Gebäude ab und pumpte das Löschwasser aus dem Keller des Hauses. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte, darunter 45 AGT im Einsatz. Aufgrund der Einsatzdauer und der zum Teil großen Belastung für die Einsatzkräfte versorgte das DRK alle Einsatzkräfte mit Getränken und Essen.

Die letzten Einsatzkräfte verließen am nächsten morgen um 7 Uhr die Einsatzstelle.

Mädchen sackt in Schlamm ein, Feuerwehrmann leicht verletzt

Der zweite Alarm des Tages führte uns um 17.52 Uhr zum Gondelteich Bad Pyrmont an der Südstraße.

Hier ist ein 11 jähriges Mädchen in den Teich gesprungen und in den Morast eingesunken.Das Mädchen konnte sich nicht selbst befreien,konnte sich jedoch an einem Ast über Wasser halten bis zum Eintreffen der Feuerwehr.

Schon unterwegs im ersten Fahrzeug, in dem Fall das HLF 20/20 wurde während der Anfahrt einem Kameraden der sogenannte Rettungsbund angelegt.So konnte der Feuerwehrmann sofort sicher ins Wasser steigen und das Mädchen befreien und dem Rettungsdienst übergeben.

Unser Kamerad verletzte sich selber bei der Rettung leicht und musste im Krankenhaus behandelt werden.Auf diesem Wege erstmal gute Besserung von uns allen!!!

Da sich das Mädchen dort nicht hätte aufhalten dürfen,hat es Glück gehabt das Badegäste der Pyrmonter Welle diesen Unfall bemerkt haben und umgehend den Notruf abgesetzt haben.

Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Lügde konnte die Einsatzfahrt abbrechen,die  aufgrund der Wasserrettungsanzüge mitalarmiert wurde.

Im Einsatz waren, ELW 1,HLF 20/20 ,LF 16/12 , DLK 23/12 , GW – Logistik , FF -Lügde , stellv STBM , Presse Stadtfeuerwehr, RTW und NEF DRK, Dewezet 

Brennt Kleinbus an Schulgebäude nach Randalierei auf Schulhof

Sonntag morgen um 01.36 Uhr wurden wir erneut alarmiert. Diesesmal lautete die Meldung PKW Brand auf dem Bad Pyrmonter Schulgelände.

Nach Eintreffen des HLF 20/20 auf dem Schulhof fand die Mannschaft folgende Lage vor.

Von der Stadt Bad Pyrmont ein erst neu beschaffter Bulli wurde auf dem Schulhof nur wenige Meter vom Gebäude unter einem Baum abgestellt und befand sich in Vollbrand.

Das Feuer wurde mit dem Schnellangriff vom HLF bekämpft, dazu wurde parallel ein Schaumangriff aufgebaut und zum Gebäude wurde eine Riegelstellung aufgebaut,da die Hitzestrahlung enorm groß war.

Vorsicht war außerdem geboten durch austretenden Kraftstoff der sich entzündet hatte,sowie war es nicht sicher ob das Fahrzeug einen Gastank hatte.

Der Brand war schnell unter Kontrolle, und nach ca 20 bis 30 min konnte Feuer aus gemeldet werden. Da es Hinweise und Beweismittel durch Fremdeinwirkung gab hat die Polizei das Fahrzeug beschlagnahmt.

Die Aufräumarbeiten sowie die Säuberung der Einsatzstelle galt als sehr schwierig. Es wurde die untere Wasserbehörde alarmiert wegen des ausgelaufendes Kraftstoffes sowie der Entsorgung des Löschschaumes.

Der Löschschaum wurde von dem alarmierten TW aus Kirchohsen aufgenommen,sowie die Spülung des Kanals wo das Löschwasser aufgestaut worden war, wurde vom TW gereinigt und abgesaugt,so das keine Gefahr für die Umwelt bestand.Die Kontaminierten Flüssigkeiten wurden einer Spezialfirma zugeführt.

Für die Reinigung des Pflasters auf einer Fläche von ca 100 m2 muss eine Spezialfirma für kommen.Die Einsatzstelle wurde weiträumig vom Bauhof abgesperrt.

Unsere restlichen Kräfte blieben in Bereitstellung wurden aber nicht weiter eingesetzt.

Zur genauen Brandursache machen wir aus ermittlungstechnischen Gründen der Polizei keine Angaben. Ebenso keine Angabe über die Schadenshöhe.Verletzt wurde zum Glück niemand.

Eingesetzte Kräfte HLF 20/20, LF 16/12 Bereitstellung, TW Kirchohsen, stellv STBM Biermann, Rettungsdienst, Polizei , untere Wasserbehörde, Dewezet Presse , Presse Stadtfeuerwehr, Abschleppdienst ADAC, Bauhof Bad Pyrmont , Bürgermeister Blome

Wir bedanken uns nochmal bei der Frau des Kamerden für den Kaffee und die Getränke, sowie für die Unterstützung der Kameraden aus Kirchohsen vom Gefahrgutzug des Landkreises Hameln Pyrmont.

Ende des Einsatzes für die HLF Gruppe war ca kurz nach 07.00 Uhr.

Fotos: Stadtfeuerwehr Bad Pyrmont