Jahresbericht der niedersächsischen Feuerwehren 2004

Schünemann: Niedersächsische Brandschützer leisten hervorragende Arbeit

HANNOVER. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat die hervorragende Arbeit der niedersächsischen Feuerwehren gewürdigt. Schünemann sagte bei der Vorlage des Jahresberichtes der Feuerwehren 2004 am Montag in Hannover: „Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger durch die Feuerwehr ist landesweit gesichert.“ Die Feuerwehrstatistik für das Jahr 2004 bestätige die ausgezeichnete Aufstellung des Brandschut-zes in Niedersachsen.


Die niedersächsischen Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehren, neben- und hauptberuflichen Werkfeuerwehren wurden im Jahr 2004 bei insgesamt 18.296 Bränden und 51.717 technischen Hilfeleistungen eingesetzt. Ein Ansteigen der Einsätze ergebe sich vorrangig im Bereich der Technischen Hilfeleistungen um 6,1 Prozent. Dieser Bereich mache mehr als die Hälfte der Gesamteinsätze aus. Die Zahl der Brände, Fehlalarme und sonstigen Einsätze sei dagegen rückläufig, so Schünemann.

Leicht zurückgegangen sei leider auch die Zahl der aktiven Mitglieder in den Freiwilligen Feuerwehren, sagte der Innenminister. Dies gefährde aber nicht die Einsatzbereitschaft der Wehren. Im vergangenen Jahr gab es in Niedersachsen 3380 Ortsfeuerwehren mit insgesamt 131.216 ehrenamtlichen Mitgliedern im aktiven Dienst (2003: 132.000 Mitglieder). Der Frau-enanteil sei erfreulicherweise seit  nunmehr 15 Jahren steigend. Derzeit seien 10.196 Frauen in den niedersächsischen Feuerwehren aktiv, zunehmend auch in Führungsfunktionen.

„Die Niedersächsischen Feuerwehren kennen keinen Nachwuchsmangel“, sagte Schünemann. Sowohl die Zahlen der Jugendabteilungen (1845) als auch der Jugendlichen (35.234) sei steigend.

In allen 429 Gemeinden des Landes gebe es eine leistungsfähige Freiwillige Feuerwehr mit 3.384 Ortsfeuerwehren. Darüber hinaus würden in den vier Städten Cuxhaven, Delmenhorst, Emden und Hameln hauptberufliche Wachbereitschaften mit insgesamt 189 hauptberuflichen Kräften die dortigen Freiwilligen Feuerwehren entlasten. Bei den neun Berufsfeuerwehren in Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Oldenburg, Osnabrück, Salzgitter, Wilhelmshaven und Wolfsburg waren 1.690 hauptberufliche Feuerwehrleute beschäftigt.

„Die rückläufige Brandentwicklung und der Umfang der Brände belegen die Erfolge in der Vorbeugenden Brandbekämpfung“, sagte der Innenminister. Leider sei jedoch das Aufkommen bei der Feuerschutzsteuer leicht rückläufig (2003: 34,34 Mio. ?; 2004: 33,87 Mio. ?). Umso wichtiger sei daher der freiwillige Einsatz im Sinne des bürgerschaftlichen Engagements. „Eine wesentliche Rolle haben dabei im vergangenen Jahr wieder die beiden Landesfeuerwehrschulen in Celle und Loy übernommen, die einen großen Teil der notwendigen Aus- und Fortbildung der Feuerwehrleute in Niedersachsen sicherstellen“, sagte Schünemann.

Quelle:

Nds. Ministerium für Inneres und Sport
Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport
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